@@@ Das Voting fuer de.rec.orakel laeuft jetzt WIRKLICH. @@@ Wenn Ihr eine solche Newsgroup wollt, schickt doch @@@ bitte Eure Stimme an orakel@fsinfo.cs.uni-sb.de Dies ist ein Orakel-Digest, eine Auswahl der letzten paar Orakularitaeten. Um alles ueber das Usenet Orakel, und wie man daran teilnimmt, herauszufin- den schickt eine Mail an orakel@nessie.cs.id.ethz.ch mit dem Subject: hilfe. Lasst uns wissen was Euch gefaellt! Sendet eine Bewertung dieser zehn Orakularitaeten (verwendet Noten von 1 = miserabel bis 5 = ausgezeichnet) an das Orakel. Eurer Brief muss als Subject: 'vote' oder 'digest' enthalten, und Eure Angabe sollte folgendem Format entsprechen (VOTE am Zeilenanfang!) : VOTE 023: 1 4 3 3 5 3 4 3 1 2 010 05 votes 10310 31010 02120 00230 03200 02300 01310 02120 00005 10310 010 3.0 mean 2.8 1.8 3.0 3.6 2.4 2.6 3.0 3.0 5.0 2.8 011 06 votes 00132 04020 00114 10500 20121 10221 10500 00123 11400 01401 011 3.3 mean 4.2 2.7 4.5 2.7 3.0 3.3 2.7 4.3 2.5 3.2 012 07 votes 11041 02230 01420 01330 04300 02320 12211 13120 20122 11113 012 3.1 mean 3.4 3.1 3.1 3.3 2.4 3.0 2.9 2.6 3.3 3.6 ##################### Begin of Digest 023 ############################### 023-01 Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh allwissendes Orakel, das Du nicht eindeutig bestimmt bist in Deinem > Geschlechte, sage mir Unwuerdigem, der Dir auch gerne mal korrekt in > Dein hinteres, unteres Koerperteil (so Du in Deiner allwissenden > Weisheit so niedere Beduerfnisse ueberhaupt haben solltest) > hineinkriechen (so dieser unwuerdige Fragestelle dort ueberhaupt > hineinpassen sollte, und nicht etwa noch die letzten zehn Fragesteller > darin verweilend nach dem Ausgang suchen) wuerde, ob Du maennlich, > weiblich oder saechlich seist, auf dass ich Dir ewiglich dankend und > nunmehr erleuchtet zukuenftig immer das korrekte Personalpronomen > verwendende Lobpreisungen zukommen lassen kann, damit Du mich wiederum > erleuchten kannst, der ich Dich mit dem korrekten Pronomen adressiert > habe, damit Du mich wiederum erleuchten kannst, der ich Dich mit dem > korrekten Pronomen adressiert habe, damit Du mich wiederum erleuchten > kannst, der ich Dich mit dem korrekten Pronomen adressiert habe, damit > Du mich wiederum erleuchten kannst, der ich Dich mit dem korrekten > Pronomen adressiert haben werdende, damit Du wiederum mich erleuchten > koennen wirst, der ich Dich mit dem korrekten - ach, was solls. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Duempflicher Dooflaberer, der Du nicht Wert bist, ueberhaupt eine Antwort zu } erhalten, da Du einfache Fragen, welche es nicht wert sind, beauskuenftigt } zu werden und, wenn es mir erlaubt sei, dies zu bemerken, in grammatikalisch- } syntaktisch-semantische Vermantelungen verhuellt zu sein scheinen, stellst, } die somit vorgeben, wichtige Dinge des Lebens zu betreffen und schwerwiegende } Probleme, die zu Loesen das Orakel zustaendig und auch bemueht ist, zu } entknoten aufgeben, so willst Du wissen, welches Pronomen es zu verwenden } gilt, um mich, Orakel, zu addressieren. } Ich aber, Orakel, wie ich es bin, werde ich mich auf mein Innerstes besinnen, } mich zurueckziehen und Dir elenden Kreatur, welche es nicht wert ist, jemals } eine Auskunft zu erhalten, auch dann diese Auskunft verwehren, wenn ich sie } Dir gerne, im jetzigen Falle aber aus Bosheit zurueckhalte, gaebe, um Dich } wieder zu beruhigen und meine Sinne zu befreien. } } Oder wie der Lateiner so schoen sagt: Pronomen est pronomen est pronomen. } } O. ######################################################################### 023-02 Selected by: lofr@stud.uni-sb.de (Lothar Fritsch) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Ach allwissendes Orakel. > Ich habe da eine knifflige Aufgabe fuer Dich: > > Zwei Autos starten in einer Entfernung von 250 km voneinander > auf einem ebenso langen, geraden Stueck Autobahn. Die beiden > Autos fahren aufeinander zu, das eine f"ahrt mit einer konstanten > Geschwindigkeit von 55 km/h, das andere mit einer ebenfalls > konstanten Geschwindigkeit von 70 km/h. > Ein Lichtstrahl (Erdkruemmung und Absorption vernachlaessigen) > wird zwischen den auf Hochglanz polierten Sto"sstangen der > Fahrzeuge hin-und hergeworfen. Der Einfachheit halber nehme man > an, dass er gerade zum selben Zeitpunkt wie die beiden Autos von > der Stossstange des schnelleren reflektiert wurde. > Wie lang ist der Weg, den der Lichtstrahl bis zum Zusammentreffen > der beiden Fahrzeuge zuruecklegt? > Die Lichtgeschwindigkeit betrage 3*10^8m/s. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Unter der Annahme, dass es sich bei den Autos um einen Daimler-Benz 280 SE } Baujahr 1986 und einen VW 1200 Baujahr 1964 handelt; dass die Stosstangen } mit dem Chromputz der Fa. Jo*nson (Gewebe des Poliertuches und Reiberichtung } vernachlaessigt) unmittelbar vorher behandelt wurden; dass keiner der beiden } Fahrer mit mehr als 0,3 %0 Alkohol am Steuer sitzen und keines der beiden } Fahrzeuge von einer Polizeistreife angehalten wird: } } 0,0000467 Schlorz. } } } Du schuldest dem Orakel eine Frage, in der ein Dreirad und eine fliegende } Untertasse vorkommen. ######################################################################### 023-03 Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Ach Du koffeinfreies, suesstoff-ablehnendes Bio-Oeko-Orakel in Deinen > Birkenstocksandalen! > > Verrate mir doch bitte: > > Wie unterscheidet man Anfang und Ende einer Wurst? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Das ist ganz simpel. Der Anfang einer Wurst besteht darin, dass jemand } einen Darm mit Fleisch befuellt, das er vorher durch den Wolf gedreht } hat (daher der Name Fleischwolf - ach halt, das war ja gar nicht die } Frage). Das Ende einer Wurst kommt, wenn jemand sie aufisst. Das erste } Ereignis liegt zeitlich gesehen normalerweise vor dem zweiten. Sollte } es anders sein, lass mir die Wurst bitte umgehend zukommen - als } Vegetarier darf ich keine Wuerste essen, die aus Tier gemacht sind, } aber ich weiss von keinem Verbot, Wuerste zu essen, die erst noch aus } Tier gemacht werden. } } Du schuldest dem Orakel eine teletemporaere Fleischwurst. ######################################################################### 023-04 Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Warum bin ich dazu verdammt Stunde um Stunde, Tag f"ur Tag, Monat f"ur Monat, > Jahr ein Jahr aus, in eine R"oehre zu starren und mit einer Hand eine Maus > "uber einen Tisch zu jagen ? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Das ist eben der Fluch der TeXniker. } } Aber wenn Du die Hand an der Tastatur kurzzeitig von ihr abwenden wuerdest, } koenntest Du die Maus immerhin mit beiden Haenden ueber den Tisch jagen. } } Du schuldest dem Orakel vernuenftig umschriebene Umlaute. ######################################################################### 023-05 Selected by: lofr@stud.uni-sb.de (Lothar Fritsch) Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Liebes Orakel, > > kann ich meine Hausarbeit morgen von Dir abschreiben ? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Gerne. Wo treffen wir uns? Bei mir oder bei Dir? ######################################################################### 023-06 Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > wie schaffst Du es, bei der Vielzahl Deiner Inkarnationen nicht an > Schizophrenie zu leiden, wenn Du es denn schaffst? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Schizophrenie ? Das ist noch das kleinste Problem. Versuch mal, } einigen hundert verschiedenen Dates unterschiedlichen Geschlechts zu } erklaeren, dass sie sich mit Sicherheit nicht mit Dir verabredet } haben. } } Du schuldest dem Orakel eine Anstaltspackung Spanische Fliege. ######################################################################### 023-07 Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Orakel, der Du gepriesen wirst mit einem doppelten O, naemlich dem > O von Oh und dem O von Orakel, und der Du immerdar zu unterscheiden > vermagst zwischen der Judaeischen Volksfront und der Volksfront von > Judaea, sag mir: Muss ich Dich jetzt in jeder Frage mit einem anderen > Pronomen bedenken oder sagst Du mir eines Tages doch noch, ob Du > maennlich, weiblich oder saechlich seist ? > > Ich verbitte mir uebrigens den duempflichen Dooflaberer, Du duempflich > dooflaberndes Orakel. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Hallo Hol... aeh, Fragesteller, } } Du kannst ausgesprochen froh sein, dass die Orakel-Inkarnation die Du jetzt } anfragst, noch NIE von einem Zot Gebrauch gemacht hat. Du wirst also der Erste } sein. Wie Du vielleicht noch nicht weisst, entspricht das einem normalen } Stromschlag von 1E99 Volt, gemischt mit einem huebschen spaetzuendenden } Feuerball variabler Groesse. } } ZZZ O TTT } ...zzzZZZ Z O O T } ZZZ O T } } Aha. ich kann sie also doch noch machen. Dachte schon, ich haette es verlernt. } Hmm. Aber ganz so stark haett es nicht zu sein brauchen. Mal sehen, wann sie } den Terminal-Raum ersetzen ;-) ... Er wollte ja kein duempliches Dooflabber... } Vielleicht sollten das noch ein paar Inkarnationen von mir lernen, um } duempfliche Fragen nach Darwin etwas seltener entstehen zu lassen ... } } } Du schuldest dersim (keine temporale Linguistik, aber eine instanzielle) Orakel } in Deinem naechsten Leben einen Erlebnisbericht ueber das geZOTet-werden in 11- } facher Ausfuehrung und das Band 'instanzielle Linguisitk fuer Dumpfbacken'. } } ein orac ######################################################################### 023-08 Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Selected by: lofr@stud.uni-sb.de (Lothar Fritsch) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Orakel, sage mir: > > Wer hat Dich denn gefragt ? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh, Du niedrigster aller Gaeste des ORAKELS ! } } Seit unermesslichen Zeiten reisen die Bewunderer } des Orakels Tausende von Meilen, in Faehrniss gebracht } durch wilde Bestien, Kreuzritter, Sarazenen, Drachen, } Steuerinspektoren und Radarfallen. } } Sie verlassen das geliebte Weib, Kinder, ihren Lehnsherrn } und ziehen in die Fremde um eines fernen Tages am Gipfel } eines Berges die Loesung erdrueckender Sorgen zu erlangen. } } Nebel umwallen sie, wenn sie zitternd sich zu Boden werfen, } kaum wagen sie es, ihre kleine unwichtige Frage jenem } vorzutragen, der die Ewigkeit geschaut hat und von Aufstieg } und Fall selbst der Goetter zu berichten weiss. } } Hmm, es war wohl ein Fehler von mir, einen EMail-Account } zu beantragen. } } Nun denn, berichten will ich: } } Einem Vater offenbarte ich das abscheuliche Schicksal } seines Sohnes, des Oedipus. Und wie er es auch versuchte, } er konnte sich dem Beschluss der Goetter nicht entziehen. } } Ein Koenig opferte auf mein Geheiss selbst seine Toechter, } die Andromeda. } ... } } Hmm, lassen wir das besser. } } So toll waren die alten Zeiten auch wieder nicht. } } } Du schuldest dem Orakel einen Felsblock, 50 Meter } rostfreie Eisenkette, Prinzessin Caroline von Monaco } (in Ermangelung populaerer griechischer Adliger) } und ein ausgehungertes, Anabolika-abhaengiges } Bodybuilding-Seeungeheuer mit kugelsicherer Panzerweste. ######################################################################### 023-09 Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Selected by: "Tom A. Heynemann" Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh hochgeehrtes und ach so allwissendes, maechtiges und ueberaus > beruehmtes Orakel gebe mir eine klare und eindeutige Antwort auf die mich > schon seit Urzeiten plagende Frage: SIND ELEKTRONEN WIRKLICH GRUEN??? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Nur, falls Du Dir seit Ewigkeiten keinen neuen Monitor leisten } konntest. Heutige Monitore verwenden nicht nur gruene, sondern auch } rote und blaue Elektronen. Man nennt sie auch "Farbmonitor". } } Du schuldest dem Orakel eine CGA-Karte als Wanddekoration. ######################################################################### 023-10 Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > warum man bei `Computern' immer angelsaechsische Bezeichnungen verwendet. > Wie gerne wuerde ich zu einem SCSI-host > KleinRechenanlagenSystemSchnittstellen-Herbergsvater sagen. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Das ist wirklich kein Problem. } Man muss sich fuer solch ur-deutsche Bezeichnungen } allerdings an ganz und gar deutsche Rechner halten. } Ein paar Exemplare von Zuses Z1 gaeben doch gerade } die richtigen Hartwaren ab, auf denen es sich einige } Herbergsvaeter einrichten koennen. } } Du schuldest dem Orakel die neue Hausordnung, wie } sie vom Deutschen Jugendherbergswerk verabschiedet } wurde, nach der Paare auf einem Zimmer uebernachten } duerfen. So sie verheiratet sind. #########################################################################