Dies ist ein Orakel-Digest, eine Auswahl der letzten paar Orakularitaeten. Um alles ueber das Usenet Orakel, und wie man daran teilnimmt, herauszufin- den schickt eine Mail an orakel@nessie.cs.id.ethz.ch mit dem Subject: hilfe. Lasst uns wissen was Euch gefaellt! Sendet eine Bewertung dieser zehn Orakularitaeten (verwendet Noten von 1 = miserabel bis 5 = ausgezeichnet) an das Orakel. Eurer Brief muss als Subject: 'vote' oder 'digest' enthalten, und Eure Angabe sollte folgendem Format entsprechen (VOTE am Zeilenanfang!) : VOTE 048: 1 4 3 3 5 3 4 3 1 2 040 09 votes 21321 23310 02241 31122 13311 33210 01124 01340 32031 11321 040 3.0 mean 2.9 2.3 3.4 2.9 2.8 2.1 4.1 3.4 2.7 3.1 041 06 votes 01302 22011 02202 10221 11112 00114 10230 10014 00015 00006 041 3.8 mean 3.5 2.5 3.3 3.3 3.3 4.5 3.2 4.2 4.8 5.0 ##################### Begin of Digest 048 ############################### 048-01 (00ZA) Selected by: Doris Diedrich Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Allerliebstes Orakel, das Du mit Frau Zeit ein intimes Verhaeltnis haben > musst, um der ewigen Jugen froehnen zu koennen, sage mir bitte > trotz deiner Sympathie ihr gegenueber: > > Wie schlaegt man die Zeit tot? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } So, du nichtsnutziger Fragesteller: } } } Buummm! ######################################################################### 048-02 (0138) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Liebes Orakel, das Du mehr Durchblick in der Farbenlehre hast als Goethe, > beantworte mir folgende Frage: > > Fast alle Tueren haben das Wort "Druecken" auf einem gruenen Schild stehen > und das Wort "Ziehen" auf einem roten. Nur in unserem Informatikgebaeude > ist das andersherum. Warum? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh grenzenlos unwissender Fragesteller, } } die Farbgebung an den Tueren eures Informatikgebaeudes ruehrt von einem } Langzeitversuch mit Robotern her, die von einem KI-Programm gesteuert ohne } fremde Hilfe vom Erdgeschosz in den 5. Stock gelangen muessen. } } Dieses Projekt kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn der Roboter } weniger oft gegen eine verschlossene Tuer rennt, als irgendwelche Studenten, } die zu bloed zum Lesen sind und sich nur nach den Farben richten. } } Mein ueberaus weitreichendes Wissen laesst mich aber mit absoluter Sicherheit } sagen, das der Versuch intern schon abgeschlossen wurde, weil kein Roboter so } daemlich sein kann. Die Schilder wurden jedoch bisher nicht entfernt, da } es sonst ueberhaupt nix mehr zu lachen gaebe. } } Auch RTL2 hat sich schon angekuendigt, im Gebaeude versteckte Kameras anzu- } bringen. Der Sendetermin steht jedoch noch nicht fest. } } Das Orakel inkarniert als Kermit der Frosch. ######################################################################### 048-03 (013G) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oraculum, te voco! > > In orca vivo. In templo vivas. > Moribundus sum. Aeternum es. > Felix sum. Quid nunc dicis? > > Moriturus te salutat! Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } orco orca orcum } den nadum radum est, } erro te terra van, } lobido snobi rod ######################################################################### 048-04 (013O) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > ey geil ey dat teil tut et > das subdings feld is richtich ausgefullt > nanu auf dieser schrott tastatur da is kein u ey > naja egal > also nu di frage > > wat is dat eigentlich ein orakel Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Hi, Manni! } } Ein Orakel ist ein Schrein der Weissheit! } Das musse Dir so vorstellen: } Viel goiler als 'n Manta, boa ey! Viel schoener als 'ne Friseuse. } Viel schlauer als 'n GTI-Fahrer, ey! Viel aermer als Du, weshalb } Du mir jetzt den zehnten Teil Deines Einkommens schuldest. ######################################################################### 048-05 (014E) Selected by: Doris Diedrich Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Selected by: (Keks) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Orakl, das ueber allen weltlichen Dingen steht, das nichts begehrt, nie > Hunger und Durst leidet. > > Wie geht es Dir im Moment Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } (Vorhang auf: O. sitzt in einem dunklen Raum an einem Terminal, } raucht, hat ein bierglas in der Hand. Tritt ein: O.-Azubi (A.) ) } } A.: Oh weises Orakel, ich weiss, ich soll Dich nicht stoe.. } O. (unterbricht ruede): Was ist denn nun schon wieder los... Ich habe } Dir doch schon tausend Mal gesagt, Du sollst die Fragen beantworten, und } mich in Ruhe lassen. Aber da Du doch schon da bist... gib mir noch ein Bier! } A. (gibt ihm ein Bier aus dem Kuehlschrank): Weises Orakel, aber, es } gibt da eine Frage... } O.: Was denn nun schon wieder, weisst Du nicht, wie man Fragen beantwortet? } Ich habe Dir doch schon alles beigebracht, oder wolltest Du etwa sagen, } ich waere ein schlechter Lehrmeister...? } A.: Nein, weises Orakel, natuerlich nicht, aber da will einer wissen... } O.: Nun, dann gib ihm Antwort! Ist das denn so schwierig? Soll ich Dich } auf die Strasse schmeissen und einen neuen Azubi einstellen? Gibt's } ja heute massenweise.. Also, mach Dich hin... } (A. verschwindet. O. trinkt Bierflasche in einem Zug lehr und zuendet noch } eine Zigarette an. Ausblenden.) } } (Heller Raum. A. sitzt am Terminal und gruebelt.) } A: Eine Antwort; ein Koenigreich fuer eine Antwort. } Wie soll ich es denn sagen, dem nied'ren Menschensohn, } Das nicht Orakel sondern ich, } Sein heftiges Verlangen, } Beantworte. } (A. bricht zusammen) } } (aus dem Nichts hoert man Harfenklaenge. Es erscheint B., der Engel aller } Azubi's) } B.: Fuerchte nicht, Azubi, denn Hilfe sei Dir geboten! } Du sollst die Antwort suchen, die nur Orakel weiss } Doch diesen zu befragen, geht ueber Deine Kraft... } Doch sagen will ich Dir, wie's O. denn heute geht... } Schlafend in dem Rausche, von Wein, Weib und Gesang, } Geht's O. ganz einfach } Affengut. } } (ausblenden) } } Das Orakel, inkarniert als der fliegende Hollaender. ######################################################################### 048-06 (014N) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh, Du allwissendes Orakel, das wirklich alles weiss! > > Sage mir, wie kann es sein, das ein grosse und schweres Fahrzeug wie ein > Zug, mit einen Platz von 1435mm auskommt, aber Radfahrer die viel > leichter und kleiner sind mit ein Radweg von 2m Breite micht auskommen? > (Schmalspurrbahnen sogar mit nur 740mm die sind aber immer noch schwerer > und breiter als ein Fahrrad) Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh unwissender Fahrradfahrer, } } schwere und grosze Fahrzeuge haben lt. Newton eine viel groeszere Reibung als } ein Fahrrad. Diese haelt den Zug stabiler auf seinem Weg. Aber das ist } warscheinlich nicht die richtige Antwort. } } Auszserdem bezweifele ich, das ein Radweg eine effektive Breite von 2m hat. } Rechnet man den verbleibenden Platz, den ein Radweg bietet, wenn mehr als } 2/3 desselben durch parkende Automobile verstellt ist, auf seine gesamte } Laenge um, so bleiben max. noch 30 cm zum Radfahren uebrig. Folglich ist } ein Radweg nicht breiter als der Platz den ein Zug benoetigt. Hihi, auszerdem } moechte ich ja gern mal parkende Autos auf der ICE-Strecke Muenchen-Kassel } sehen. Heissa, das waere ein Spass. } } Du schuldest dem Orakel einen Abschleppwagen. } } Das Orakel inkarniert als Kermit der Frosch ######################################################################### 048-07 (014X) Selected by: "Tom A. Heynemann" Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Allo Orrie, > > Ausse Frangreisch isch bin und moeschte Disch fragen ob Du verschtehen > etwas von franzoesischen Kuessen. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Ik velstehe auch was von chinesischen Olakeln. ######################################################################### 048-08 (015B) Selected by: "Tom A. Heynemann" Selected by: (Keks) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > **************** ********************* ********************** > ******************** ********************* ********************* > ** ** *** ** > ** ** *** *** > ** ** *** *** > ** ** *** *** > ** ** *** *** > ** ** *** ** > ******************** *** ********************* > **************** *** ********************** Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Uiuiuiuiuiui, da hast du mich jetzt aber beindrucken getan. Zum Dank dafuer } tu ich dir jetzt ein Geschichtelein erzaehlen aus meinem Buche: 'Verdorbener } Magen, Orakel fragen' und es ist das Geschichtelein vom fragestellenden } Bub. } } Also los. } } Es war einmal gewesen geseien getan, vor langer langer Zeit, ein Bub, der } das Orakel mit allerlei unsinnigen und vorallen Dingen bloeden Fragen } langweilte. } } Eines Tages tat der Bub sich denken, heute werd ich das Orakel mal aergern } tun und Ihm eine gecryptete Botschaft schicken, auf das es sich daran die } Zaehne ausbeiszen tun sollte. Gesaegt, tun getan. Also lud er seine Computer, } Typ 'Vobis 08/15', mit seinem XMailer und tat folgende 3 Buchstaben tippen: } } O T Z } } welche er dem Orakel zumailen tat. Verschmitzt lachte der Bub. "Dem hab ichs } aber gegeben getan" sagte er zu sich selber unter vier Augen. "Daran wird } es lange knabbern tun." } } Kurze Zeit spaeter dann, als das Orakel sein Buero betreten tat und seinen } Postkasten auf allerlei unsinnige und laesztige Werbung hin durchsortieren } tat, fiel ihm auch die hundsgemeine Frage des Bubs in die Haende. Die Laune } des Orakel tat sich natuerlich sofort auf das duesterste verschlechtern. } } Das Orakel tat nich lange ueberlegen und setzte sich an seinen Schreibtisch } auf seine 4 Buchstaben und machte sich darn, den Bub fuer seine Unan- } staendigkeit zu bestrafen. } } [Ich muss jetzt schnell zum Ende kommen, weil das neue Slackware da ist] } } Das Orakel tat sich also einen Eimer nehmen und allerlei ungesunde und } uebelriechende, glibbrige Substanzen zusammenmischen. Diesen Eimer nahm } es und gosz ihn dem frech Bub rabautz blub ueber den Kopf. } } Jetzt tat das Orakel zu lachen anfangen und freute sich, wieder einmal } einen Fragesteller losgeworden zu sein. Der Bub lauft seitdem glibbrig } und uebelriechend durch die Gegend herum weil die Substanz natuerlich } Wasser und Seife-resistent gewesen sein tat. } } Und die Moral von der Geschicht': ZOT schreibt man ZOT. } } Das Orakel inkarniert als Onkel Hotte ######################################################################### 048-09 (015F) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Selected by: "Tom A. Heynemann" Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Selected by: (Keks) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh du wunderschoenes, oh du erhabenes, segenspendendes Orakel > > (Gesungen nach der Melodie oh du froehliche, Betonung natuerlich > auf Orakel) > > Ich denke, also bin ich? > Aber bin ich den wirklich? > Denke ich auch wirklich? > Kann ich, also werde ich? > Werde ich auch koennen? > Morgen auch noch? > > Dein kriechender Wurm erfleht von Dir antworten, die ihn > seit er denken, oder nicht denken, sein oder nicht sein, > ist oder bist, plagen. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } *raeusper* } MIMIMIMIIII } Also alles klar, nach der Melodie von : Freude schoener Goetterfunken ! } } Freude Sei nun Dir beschieden, Frager aus Unwiiissenheit. } } *klopfklopfklopf* } Also, so geht das ja nun nicht. Bitte nicht dazwischenquatschen dahinten. } Und: Lisa, halte Dich doch beim Singen BITTE an die Noten, ja ? } *grmmmbll* } DAS WILL ICH NICHT GEHOERT HABEN ! } Ruhe jetzt. } Nochmal von vorn. UUUNNDDD : } } Freude Sei nun Dir beschieden, Frager aus Unwissenheit. } Seiend oder auch Nicht-Seiend, Antwort moege Dir nun sein. } Denken ueberlass den Klugen, Seiend kommst Du auch zum Ziel. } Am Bhuddismus nimm ein Beispiel, Seien ist im Zen - schon viel. } } Denken heisst noch lang nicht Seien, liess das mal bei Fromm auch nach ! } Der sagt "Haben oder Seien", doch auch wer 'hat', der denkt noch nach. } Wirklichkeit entsteht ihim Seien, objektiv ist gar nichts mehr. } Denken kannst Du nur im Seien, Seien sei denn auch Dein Ziel. } } NEINEINEIN LISA !!!!!! } HOER ENDLICH AUF RUMZUMECKERN ! } So werden wir NIE fertig. } Also los jetzt. Nur noch die dritte Strophe, dann sind wir ja fertig. } } OKOK, wir werden fuers Naechstemal einen Chor engagieren. } UUUNNNNDDDD : } } Morgen sei nicht Deine Sorge, Heute leben heisst das Ziel. } Bist Du heut, dann kannst Du heute, fuer Morgen hasst Du Zeit noch viel. } Morgen das gehoert dem Morgen, wer heutehe lebt, bestimmt es jetzt. } Lebe heute gut fuer Morgen, dann kannst Du Heute, Morgen, Jetzt! ######################################################################### 048-10 (015G) Selected by: Doris Diedrich Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Orakel > > Sage mir, weshalb die Festplatte Festplatte heisst? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh unwissender Fragesteller, } } zu Zeiten in der die Erde aus Feuer und Licht erschaffen } wurde, entstand der Stein. Schon die ersten unwuerdigen } Menschlichen Kreaturen nutzten diese Steine in Plattenform } um Informationen in sie einzumeisseln. Diese festen Platten } nannte man Festplatten. Wenn sich beim einmeisseln der vielen } Woerter Fehler einschlichen, zerschlugen die Steinmetze die } Platten mit ihrem Kopf. Diese Taetigkeit wurde als Headcrash } bezeichnet. Die bedauernswerten Steinmetze wurden von einem } Aufseher, dem Controller, ueberwacht, der meist der } SCSI-Gilde (Steinmetz Control Schikanier Instanz) angehoerte. } } Du schuldest dem Orakel 12 Festplatten mit Geboten #########################################################################