Dies ist ein Orakel-Digest, eine Auswahl der letzten paar Orakularitaeten. Um alles ueber das Usenet Orakel, und wie man daran teilnimmt, herauszufin- den schickt eine Mail an orakel@nessie.cs.id.ethz.ch mit dem Subject: hilfe. Lasst uns wissen was Euch gefaellt! Sendet eine Bewertung dieser zehn Orakularitaeten (verwendet Noten von 1 = miserabel bis 5 = ausgezeichnet) an das Orakel. Eurer Brief muss als Subject: 'vote' oder 'digest' enthalten, und Eure Angabe sollte folgendem Format entsprechen (VOTE am Zeilenanfang!) : VOTE 051: 1 4 3 3 5 3 4 3 1 2 045 10 votes 17110 14311 02323 32221 10134 11332 60301 20125 31312 10162 045 3.1 mean 2.2 2.7 3.6 2.6 4.0 3.4 2.0 3.8 2.8 3.8 046 09 votes 02151 43200 11520 00054 01233 02511 02214 03411 02025 01323 046 3.4 mean 3.6 1.8 2.9 4.4 3.9 3.1 3.8 3.0 4.1 3.8 ##################### Begin of Digest 051 ############################### 051-01 (017T) Selected by: Doris Diedrich Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Bitte erhoere mich, oh Orakel! > > Wo kommen all die Gummibaerchen her? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh Unaufgeklaerter, } } sollten Dir Deine Eltern bisher die Wahrheit nicht gesagt haben? } Nun, bereite Dich auf einen Schock vor: Du wurdest nicht vom Klapper- } storch gebracht. Genauere Details erfaehrst Du von Deiner Mutter, oder } zur Not von deinem 6 Jahre alten Bruder. } } Jedenfalls kommen Kinder (fast) immer dann zur Welt, wenn sich ein } Paerchen in einer lauschigen Sommernacht in einem Moment der glueck- } seeligen Verklaerung fuer ein Balg und gegen Gummis entscheiden. } } Leider ist das Umweltbewusstsein in Momenten der Lust nicht ganz so } ausgepraegt, und so landen viele der nicht mehr benoetigten Gummis einfach } in der das Paar umgebenden Natur. Was sich zunaechst so harmlos ausnimmt, } erweist sich jedoch oft als gefaehrliche Falle fuer kleine und unerfahrene } Heidel-, Him oder sonstige Baeren. Nichts boeses ahnend, ziehen die Kleinen } sich im Spiel die herumliegenden Gummis ueber und merken erst zu spaet, dass } es fuer sie - aufgrund der klebrigen Innenbeschichtung - kein Entrinnen mehr } gibt. } } Die ueberall Herumliegenden Plastiktueten tun ein Uebriges. In ihrem } Todeskamp verfangen sich die armen Baerchen haeufig auch noch in diesen, } wo sie qualvoll verenden. } } Du schuldest dem Orakel ein Protestschreiben an HAns RIegel, BOnn, } in dem Du ihn aufforderst, die skrupellose Vermarktung der geschundenen } Kreaturen zu beenden. } } Das Orakel inkarniert als Terres des Baers. ######################################################################### 051-02 (017U) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Sehr geehrter Herr O. Rakel, > > hiermit bitte ich Sie, uns zur Verlaengerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis > die folgenden Informationen zukommen zu lassen. > > - Eine Bestaetigung, dass Sie als universeller Fragenbeantworter z.Zt. > hinreichend beschaeftigt sind; > - dass die aus Ihrer Taetigkeit entstehenden Einkuenfte hoch genug sind, > Ihren Lebensunterhalt und den der Ihnen direkt anverwandten Personen zu > decken; > - sowie die Ergebnisse des 13. Fussballbundesligaspieltages der Saison 54/55. > > Nach Bewertung und Pruefung der von Ihnen eingesandten Formulare (ausdruecklich > bitten wir um Verwendung der Vordrucke E112, E816 und CH214b-II), werden > wir Ihnen umgehendst einen Bescheid ueber die Verlaengerung Ihrer Genehmigung > zukommen lassen. > > Mit freundlichem Gruss, > > i.A., > F.R. Agesteller, > Einwohnermeldeamt Eilbonn Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Frau L. Eiterin } Einwohnermeldeamt Eilbonn } } } Betr.: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen F.R. Agesteller. } } } Sehr geehrte Frau Eiterin, } } das Verhalten von Herrn Agesteller nimmt nicht mehr zu duldende Zuege an. } Ich fordere, ihn unmittelbar seines Amtes zu entheben und ihn nach Berlin } abzuschieben. } } Ich begruende meine Forderung wie folgt: } } 1. Herr Agesteller geht in sexistischer Unverfrorenheit davon aus, } das es sich bei mir um einen Mann handelt und wagt es, mich mit } Herr Orakel anzusprechen. } } 2. Herr Agesteller nutzt seine berufliche Stellung zur privaten Vorteils- } nahme aus. Nur so ist seine Forderung nach Auskunft ueber die Ergebnisse } des 13. Fussballbundesliga-Spieltages der Saison 54/55 zu verstehen, die } er in seinem Dienstschreiben an mich erhebt. } } 3. Herr Agesteller besitzt nicht das fuer die Ausuebung seiner bisherigen } Taetigkeit noetige Mass an Allgemeinbildung. So weiss doch jedes } kleine Kind, dass es 1954/55 noch gar keine Fussballbundesliga gab. } } Je eine Kopie dieses Schreiben geht an die Deutsche Orakelschutzgemeinschaft, } die Gleichstellungsbeauftrage des Deutschen Bundestages sowie an "EMMA". } } Mit freundlichem Gruss } } Das Orakel inkarniert als Alice Schwarzer ######################################################################### 051-03 (017X) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh maechtiges und weises, trotzdem voller Bescheidenheit auf Fragen > wartendes, erhabenes und allwissendes Orakel, dessen Wissen tiefer ist > als der Manta vom Manni und dessen Allmacht ueber die Grenzen des > Universums hinausreicht, erleucht auch mich, den Unwuerdigen, der es > nicht mal wert ist, namentlich genannt zu werden, und der nun voller > Ehrfurcht zu dir aufschaut, bittend und zugleich doch fordernd, der dir, > du wunderbares Orakel, dessen Antlitz das Dunkel der Welt erleuchtet, das > alle Fragen und Antworten kennt und sich zum selbstlosen Ziel gesetzt hat, > sein schier unermessliches und unmetrisches Wissen drauf zu verwenden, > anderen Wesen von Weisheit zu kuenden, unter die Augen, die ein Spiegel > deiner unausschoepflichen Weisheit sind, und alle Dinge und Vorgaenge > dieser Welt durchdringen und erforschen, sodass kein Raetsel dir fremd > und unloesbar ist, zu treten nicht zu trauen wagt, weil deine > Inteligenz so erschuetternd, deine Genialitaet so unfassbar und dein > Charakter so makellos wie die Ergonomie einer aus Marmor gehauenen > Statue von Michael-Angelo ist, und erlaube mir, dessen Geist nur ein > Staubkorn in der Wueste deines Wissens ist und dich bis an sein > Lebensende preisen wird, untertaenigst eine Frage, die du mit der > Leichtigkeit einer Feder beantworten kannst, weil du allwissend und > maechtig, als auch weiser als alle Weisen dieser Welt, die es nicht > wett ist, neben dir zu existieren, bist, zu stellen, obwohl > ich, deines Blickes und deiner Aufmerksamkeit unwuerdig, natuerlich > weiss, dass ich es nicht wert bin, dass du, vergieb mir dieses > vertraulich klingendes Wort, welches die Diskrepanz, die zwischen uns > liegt, nicht gerecht wird, mich erhoerst, aber in dieser Stunde der Not, > welche mich so unverhofft heimsuchte wie Peggys Schwiegermutter, die eine > Plage fuer die gesamte Menschheit, welche dich mit trivialen und unwichtigen > Wehwechen plagt, ist, Al heimsucht, weiss ich mir nicht anders zu helfen, > was die Aussichtslosigkeit der prikaeren Lage, in der ich mich befinde, > und weshalb ich Nachts keinen Schlaf mehr finde, verdeutlicht, als dich, > oh maechtiges und allwissendes Orakel, mit dieser Frage, die es im Grunde > nicht wert ist, von dir beantwortet zu werden, weil sie fuer deinen > uebergeordneten Intelekt, verzeihe mir den jetzt kommenden Ausdruck, > Pipifax ist, der keine echte Herausforderung darstellt, zu belaestigen, > in der naiven und unbegruendeten Hoffnung, Antwort zu erhalten, damit ich > endlich wieder Schlaf finde, den ich so dringend benoetige, damit mein > Chef wieder stolz, und meine Frau nicht mehr wuetend auf mich ist, die > lautet, wie ich, ich traue mich kaum zu fragen, die Knie zittern und > mein Puls steigt merklich, es bewerkstelligen kann, kuerzere Saetze > zu formulieren, damit mich meine Freunde, obwohl ich viele schon > veraergert habe durch diese Sache, sich nicht abwenden von mir, da sie > bei der Laenge meiner Saetze, obwohl ich sie, in meiner bescheidenen, > unmasgeblichen Meinung sagen muss, dass ich sie gar nicht so lang finde, > mich nicht verstehen koennen, und dadurch, wie ich es dir bereits > geschildert habe, sehr erbost sind ueber mich, der nun vor dir steht, > oh weises Orakel, das mir sicher helfen kann, und dich mit seinem > Problem belaestigt, bitte helfe mir, der, der keinen Ausweg mehr weis. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh Einfaeltiger! } Der Ausweg liegt doch auf der Hand: } } 1. Lies weniger esoterische Buecher. } 2. Schlaf mal wieder mit Deiner Frau. } 3. Kuess Deinem Chef oefter die Fuesse. } } Du schuldest dem Orakel eine Kurzzusammenfassung Deines Anliegens. ######################################################################### 051-04 (017Y) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Neulich hat der Hohepriester dieser MS-Sekte, Gates oder so aehnlich, eine > fuerchterliche Drohung ausgesprochen. In wenigen Jahren seien alle Dinge > dieser Welt mit MS-DOS und Windows ausgeruestet. Ja selbst vor > Kaffeemaschinen hat er nicht haltgemacht. > > Bitte sage mir, oh weises Orakel, ob das wirklich die grausame Zukunft der > Menschheit ist ? Ich kann es einfach nicht glauben. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Furchtsamer, sei beruhigt! } } Das von Dir befuerchtete schreckliche Schicksal wird der Welt erspart } bleiben. Vielmehr werden MS-DOS und Windows schon in 50 Jahren weit- } gehend zurueckgedraengt sein auf Marktanteile von weit unter 50%. } Kaffeemaschinen, Eierkocher etc. der unteren Leistungsklassen (also } solche, die nur mit Wasser kochen) werden allerdings noch etwas laenger } unter der Gates'schen Fuchtel bleiben. Videorecorder, CD-Spieler, } Telefone etc. werden allerdings schon viel frueher auf modernste } Technik wie z.B. Chicago umgeruestet. Armbanduhren mit UNIX-Derivaten } werden sich jedoch nur kurz am Markt halten koennen. } } Du schuldest dem Orakel eine fehlerfreie Implementation von Windows-NT. } } Das Orakel, inkarniert als Fuzzy der Unscharfe ######################################################################### 051-05 (018A) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Hallo arstrologie Orakel! > > Oh, Orakel das alle Sternbilder deuten kann! > Das weiss wann eine Sternschuppel von Himmel faellt! > Dass das ganze Universum kennt! > > Sage mir bitte, warum sind in einem Planetengetriebe Keine Planeten, > sondern nur Zahnraeder? > Dann koennte es ja auch gleich Zahnradgetriebe heissen! Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } In Planetengetrieben sind grundsaetzlich nur Zahnraeder, weil Raeder ohne } Zaehne, nicht bissig und damit auch nicht raederbar sind. Also ist ein Zahnrad } ein Rad dessen Zaehne ein Getriebe haben. Sie heissen nicht Zahnradgetriebe, } weil die Raeder in denen sie zahnen planetoid sind, dies hindert aber keinen } daran die Zahnraeder nun nicht Getriebe zu nennen, jedenfalls solange sie nicht } bis sie zahnlos sind. Denn sind sie erst mal zahnlos, werden sie zu Planeten, } die wierdum keine Zaehne mehr haben, weil sie ja sonst Zahnraeder waeren. } Haetten sie nun aber doch Zahnraeder waere es ratsam sie Planetenraeder zu } nennen, weil die Zahnigkeit eines zahnlosen Planeten Grund fuer zahllose } zahnlose Zahnraeder war sich in einer Meuterei zu erheben und somit die } Herbeifuerhung der sog. Zahnrevolution zu erreichen, die eine Umbenennung zu } Planetengetriebe zur Folge hatte. } ######################################################################### 051-06 (018C) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Liebes Orakel, > jetzt habe ich also eine Dienstaufsichtsbeschwerde am Hals. Wie soll > ich bloss reagieren??? > Hier der Fall: > > > > >> Sehr geehrter Herr O. Rakel, > >> > >> hiermit bitte ich Sie, uns zur Verlaengerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis > >> die folgenden Informationen zukommen zu lassen. > >> > >> - Eine Bestaetigung, dass Sie als universeller Fragenbeantworter z.Zt. > >> hinreichend beschaeftigt sind; > >> - dass die aus Ihrer Taetigkeit entstehenden Einkuenfte hoch genug sind, > >> Ihren Lebensunterhalt und den der Ihnen direkt anverwandten Personen zu > >> decken; > >> - sowie die Ergebnisse des 13. Fussballbundesligaspieltages der Saison 54/55. > >> > >> Nach Bewertung und Pruefung der von Ihnen eingesandten Formulare > > (ausdruecklich > >> bitten wir um Verwendung der Vordrucke E112, E816 und CH214b-II), werden > >> wir Ihnen umgehendst einen Bescheid ueber die Verlaengerung Ihrer Genehmigung > >> zukommen lassen. > >> > >> Mit freundlichem Gruss, > >> > >> i.A., > >> F.R. Agesteller, > >> Einwohnermeldeamt Eilbonn > > > >Und die Antwort des Orakels lautet: > > > >} Frau L. Eiterin > >} Einwohnermeldeamt Eilbonn > >} > >} > >} Betr.: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen F.R. Agesteller. > >} > >} > >} Sehr geehrte Frau Eiterin, > >} > >} das Verhalten von Herrn Agesteller nimmt nicht mehr zu duldende Zuege an. > >} Ich fordere, ihn unmittelbar seines Amtes zu entheben und ihn nach Berlin > >} abzuschieben. > >} > >} Ich begruende meine Forderung wie folgt: > >} > >} 1. Herr Agesteller geht in sexistischer Unverfrorenheit davon aus, > >} das es sich bei mir um einen Mann handelt und wagt es, mich mit > >} Herr Orakel anzusprechen. > >} > >} 2. Herr Agesteller nutzt seine berufliche Stellung zur privaten Vorteils- > >} nahme aus. Nur so ist seine Forderung nach Auskunft ueber die Ergebnisse > >} des 13. Fussballbundesliga-Spieltages der Saison 54/55 zu verstehen, die > >} er in seinem Dienstschreiben an mich erhebt. > >} > >} 3. Herr Agesteller besitzt nicht das fuer die Ausuebung seiner bisherigen > >} Taetigkeit noetige Mass an Allgemeinbildung. So weiss doch jedes > >} kleine Kind, dass es 1954/55 noch gar keine Fussballbundesliga gab. > >} > >} Je eine Kopie dieses Schreiben geht an die Deutsche Orakelschutzgemeinschaft, > >} die Gleichstellungsbeauftrage des Deutschen Bundestages sowie an "EMMA". > >} > >} Mit freundlichem Gruss > >} > > Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Schreibe folgenden Brief: } } Frau L. Eiterin } Einwohnermeldeamt Eilbonn } } Betr.: Eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich. } } Sehr geehrte Frau Eiterin, } } ich bitte Sie die gegen mich eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde aus } folgenden banalen Gruenden abzulehnen: } } - sie ist gar nicht unterschrieben und damit anonym. } } - Die Unterlagen zur Fussballbundesliga 54/55 wurden nicht als Beweismaterial } beigefuegt. } } - Bayern wurde in dieser Saison nicht Meister, damit ist diese Saison zu } vernachlaessigen. } } - Mein geistiges Alter betraegt rund 97 Jahre und nicht wie angegeben 5. } } - Es wurde nicht die notwendige Bearbeitungsgebuehr beigelegt, insofern steht } es mir nach Artikel 58328 des Beamten-Gesetzes frei den Antragsteller zu } beschimpfen und zu aergern. } } - Die Dienstaufsichtsbeschwerde wurde von einem "Orakel" eingereicht, dessen } Existenz nicht geklaert ist. Woher sollen wir wissen ob der Klagende ueberhaupt } existert? Deshalb plaediere ich fuer eine persoenliche Gegenueberstellung } zumindest aber fuer die Einreichung der fraglichen Existenzberechtigung. } } - Ich nun wirklich keine Zeit habe mich Dienstaufsichtsbeschwerden } rumzuaergern. Es ist heute Montag und ich muss heute noch zwei Blaetter vom } Kalender abzureissen. } } Hochachtungsvoll } } i.A., } F.R. Agesteller, } Einwohnermeldeamt Eilbonn ######################################################################### 051-07 (018V) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > warum ist die Banane krumm? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh Fragesteller, } } das Orakel hoechstselbst erlaubt sich, diese Deine Frage mit dem Zitat } eines Hafenarbeiters aus dem Hamburger Freihafen zu beantworten: } } "In der Halle dort drueben werden die aus Suedamerika an- } kommenden Bananen fuer die Bayern gelb angemalt und krumm } gebogen, bevor sie ausgeliefert werden." } } Du schuldest dem Orakel eine Kiwi. ######################################################################### 051-08 (0192) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Sage mir, wer spuelt denn alle die verknattschelten Puddingschaelchen > auf meinem Tisch ? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } .. die Luft knistert und das Orakel O betritt aus heiterem Himmel Dein Zimmer. } Nat"urlich weiss es, dass Du im Moment nicht da bist und es sich deshalb } in aller Ruhe umsehen kann. } } Da O immer alles im Voraus weiss, kennt es nat"urlich keine Neugier. Statt } dessen konzentriert sich O kurz und guckt unter einen Ordner auf Deinem leicht } chaotischen Computertisch. Innerlich nickt O, als es die Diskette mit der } raubkopierten Software findet, die Du schon seit Tagen gesucht hast. } Jedoch ueberkommt O eine leichte Irritation, als es sich an den trivialen } Inhalt der Diskette erinnert, und wie enttaeuscht Du warst, als Du sie Deiner } Freundin nicht vorfuehren konntest, weil Du sie nicht gefunden hast. } } O erinnert sich wieder daran, warum es sich die Muehe machte, vorbeizusehen. } Es guckt auf den Tisch und zuckt zusammen. Etwas zu wissen und real zu } erleben sind eben doch zwei total verschiedene Dinge. Verzweifelt sieht sich } O nach dem Papierkorb um, und vergisst glatt, seine hellseherische Gabe } dabei anzuwenden. Deshalb trifft O der Schock auch voellig unvorbereitet, } als es im Papierkorb die .. nein .. das kann man hier einfach nicht } hinschreiben! } } Als sich O nach kurzer Kontemplation wieder im Griff hat, beschliesst es, } Dir nicht zu antworten und mit einem fuer seine sonst sprichwoertlichen } Eleganz ganz untypischen POP verschwindet es wieder aus Deinem Zimmer .. } } Das Orakel inkarniert als der rechte der drei chinesischen Affen. ######################################################################### 051-09 (019F) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Hallo Orakel > > Oh, allwissendes Orakel bitte sage mir! > > Wer ist die Frau meines Lebens? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Deine Mutter. ######################################################################### 051-10 (019I) Selected by: "Tom A. Heynemann" Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Bitte sage mir, oh hochwohlloebliches Orakel, warum meine Azaleen > so viel saufen. Diese Schluckspechte trinken pro Stueck ein bis zwei > Glas Wasser am Tag; und ich muss sogar am Wochenende ins Buero kommen, > um ihnen ihre Ration zu geben! Das kann doch nicht normal sein. > > Eine verzweifelte abstinente Buerogaertnerin, Name dem Orakel bekannt. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Oh Unwissende, } } Azaleen sind ausserordentlich intelligente Wesen auf dieser Erde und vor } allem auch sehr soziale Wesen. Du hast recht mit der Behauptung, dass } soviel gesaufe nicht normal ist, das brauchen sie auch nicht, doch wenn } sie soviel schlucken, muss mindestens einmal taeglich eine fuersorgliche } Person zu ihnen kommen und sie giessen. Somit stellen sie sicher jeden } Tag wenigstens einmal jemanden um sich zu haben, da sie in ihrer } Bewegungsfreiheit doch sehr eingeschraenkt sind. #########################################################################