Dies ist ein Orakel-Digest, eine Auswahl der letzten paar Orakularitaeten. Um alles ueber das Usenet Orakel, und wie man daran teilnimmt, herauszufin- den schickt eine Mail an orakel@nessie.cs.id.ethz.ch mit dem Subject: hilfe. Lasst uns wissen was Euch gefaellt! Sendet eine Bewertung dieser zehn Orakularitaeten (verwendet Noten von 1 = miserabel bis 5 = ausgezeichnet) an das Orakel. Eurer Brief muss als Subject: 'vote' oder 'digest' enthalten, und Eure Angabe sollte folgendem Format entsprechen (VOTE am Zeilenanfang!) : VOTE 053: 1 4 3 3 5 3 4 3 1 2 046 09 votes 02151 43200 11520 00054 01233 02511 02214 03411 02025 01323 046 3.4 mean 3.6 1.8 2.9 4.4 3.9 3.1 3.8 3.0 4.1 3.8 047 07 votes 31120 12031 00420 01222 00241 00223 01123 00331 00232 02230 047 3.5 mean 2.3 3.1 3.3 3.7 3.9 4.1 4.0 3.7 4.0 3.1 ##################### Begin of Digest 053 ############################### 053-01 (01AF) Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh grosses Orakel, dessen allerwuerdigster Sitz auf dem Olymp den stets besten > Ausblick auf die Weterkarte gewaehrt, bitte verrate mir Unwuerdigem? > > Warum gibt es in Deutschland jetzt die Sommerzeit, wo doch das Wetter > gleichbleibend besch... und nicht im geringsten sommerlich ist? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Das ist einfach ein typisch deutscher Euphemismus. Im Englischen wird } die "Sommerzeit" viel treffender bezeichnet: Daylight Saving Time. Der } Hohe Planetenrat hat beschlossen, die unvertretbar hohe Lichtrechnung } dadurch herunterzudruecken, dass die Sonne im Sommer von Zeit zu Zeit } schwaecher gestellt wird. Um die ohnehin klimatisch schon etwas verwirrten } Menschen nicht noch weiter durcheinanderzubringen, wird in dieser Zeit } schlechtes Wetter gemacht. } Der Begriff "Sommerzeit" ruehrt daher, dass es zu dieser Jahreszeit } tatsaechlich einmal waermer und schoener als im Rest des Jahres war. } Sobald die universale Rezession ueberwunden ist, soll das auch wieder so } werden. } } Du schuldest dem Orakel eine batteriebetriebene Sonnenuhr. ######################################################################### 053-02 (01AO) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh einsichtiges Orakel, sage mir, warum klaut unser > Bibliothekar jedes Mal einen Bleistift, wenn er > die von uns geklauten Buecher zurueckholt? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Das liegt am zweiten Hauptsatz der Kriminaldynamik. Er lautet: } Die Menge der geklauten Gegenstaende kann nicht sinken. } Nimmt man noch die Erhaltung der kriminellen Energie hinzu, } so erhaelt man den Zwang auf den Bibliothekar, einen Blei- } stift zu klauen. } Das Ausrechnen des Zwanges bleibt dem Leser zur Uebung ueber- } lassen. } } Du schuldest dem Orakel ein Lehrbuch der Sozialwissenschaften. ######################################################################### 053-03 (01AS) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Wie wird man reich und beruehmt ? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Es ist erblich. ######################################################################### 053-04 (01B7) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Orakel, > > siehst Du wirklich so aus, wie ich Dich immer sehe - eckig, blau und > mit grauen Zeichen im Gesicht? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Nein. } } Aber, auch wenn Du danach nicht gefragt hast, ein kleiner Tipp: } } Versuch doch mal Deinen Computerbildschirm zu entspiegeln! ######################################################################### 053-05 (01BA) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Allwissendes Orakel, dessen Weisheit die Grenzen dieses Universums > weit ueberschreitet, dessen Juenger in der ganzen Welt auf Antwort > hoffen, ich brauche deine Hilfe. > > Einer meiner treuesten Untergebenen hat mir folgende Nachricht > zukommen lassen: > > na raibh tu olta ar feadh do shaoil uafassaigh! > > Doch leider vergass er mir mitzuteilen, in welcher Sprache er diese > Aussage verfasst hat. > > Ich bitte dich, oh, ehrwuerdiges Orakel, uebersetze mir diesen, > sicherlich aeusserst wichtigen Satz in eine Sprache, die ich verstehen > kann. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Nun, Sterblicher, } } der Satz kann nach meinen Recherchen aus 10 mir bekannten Sprachen } gewaehlt sein. Der Einfachheit halber nehme ich an, dass Du wuenschst, } dass ich ihn Dir ins Hochdeutsche uebersetze. } } Moeglichkeit 1: Die Amsel ist ein grosser gruener Uhrdeckel. } Moeglichkeit 2: Der Feind sammelt sich in Seattle. Entferne alle } Truppen aus New York! } Moeglichkeit 3: Durch das Rote Meer ziehen 7 graessliche Elfen. } Moeglichkeit 4: Die naechsten Lottozahlen sind d g H Y u I und x } Moeglichkeit 5: Der Feind sammelt sich in New York. Entferne alle } Truppen aus Seattle! } Moeglichkeit 6: Der Alkohol ist ein Freiwilliger, aber das Fleisch ist } wackelig! } Moeglichkeit 7: Deine Frau setzt Dir Hoerner auf! } Moeglichkeit 8: Wenn leis der Rasenmaeher schnachend sich aus dem } Sessel stuerzt. } Moeglichkeit 9: Ja! Das ist falsch! } Moeglichkeit 10: Niemand ist Dir so treu, wie Deine Frau. } } Du schuldest dem Orakel Karten fuer alle Spiele der naechsten } NBA-finals. } } Das /\/\-Orakel, inkarniert als Doktor Doolitle. ######################################################################### 053-06 (01BF) Selected by: "Tom A. Heynemann" Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > [Hey, wo ist denn der Honig? Was? Komplett aufgegessen? > Und wie soll ich jetzt dem Orakel welchen um den Bart schmieren? > Na? Was? Senf? Oh, ob das gut geht...] > > Na, Orakel, alter Junge! > > Sei doch bitte so gut und sag mir, wann mein neuer Porsche endlich > geliefert wird, wo ich doch schon seit ueber drei Tagen dringend darauf > warte, weil mein alter jetzt so einen @$^#@ Alleebaum vor weiteren > Autos schuetzt. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Nun, Unwuerdiger, das Orakel laesst sich herab, Deine Frage zu } beantworten. } Wie lange Du auf Deinen neuen Porsche warten musst, haengt von der } Farbe dieses Porsches ab. Porsches werden in der Porschefabrik } prinzipiell in ROT hergestellt, da ROT die Farbe der Liebe ist, } und ein roter Porsche den zwischenmenschlichen Kontakten zwischen } den beiden Geschlechtern durchaus foerderlich ist, und die Kontakt- } anbahnung foerdert. } Falls Du Deinen Porsche jetzt in einer anderen Farbe bestellt hast, } musst Du natuerlich eine Trockenzeit von ... } } [ein Priester naehert sich] } [... Psssst, Orakel ! ... ] } } Jetzt nicht, siehst Du nicht dass ich beschaeftigt bin ... } [... zischel fluester ...] } } Und das soll wichtig sein ? } [... bsssssbsssschschschsch ...] } } Ja, das war ja so ausgemacht, aber direkt vor der Tuer weg ? } Und der Zuendschluessel hat schon gesteckt ? } Okay, okay, wenn Dich niemand gesehe ... WIRKLICH ? } ... und gleich wieder zu Schrott gefahren ??? WAAAAAASSSS ? } Wir wollten ihn doch ueber die Grenze ... } [... bssschwwwschschsch ...] } } Und erst 90 Kilometer auf dem Tachome... } ... schwarz, mit roten Streifen ... *schluchz* } [... zischel fluester ...] } } 1 Mark 50 pro Kilo, na ja, besser als nichts, ... aber eins sage ich } Dir: DAS WIRD DIR VOM LOHN ABGEZOGEN, UND ZWAR DOPPELT, DU IDIO... } } ... Aehhh, entschuldige, aber wir wurden unterbrochen. Also, das Orakel } in seiner grenzenlosen Allwissenheit hat aus Deinen Ausfuehrungen ge- } schlossen, dass Du einen schwarzen Porsche mit roten Turbostreifen be- } stellt hast, und teilt Dir mit, dass dieses Modell trotz anderslautender } Vereinbarungen mit der Firma Porsche nicht mehr hergestellt wird, und Du } ersucht wirst, einen zweiten Porsche um denselben Preis zu bestellen. } } Du schuldest dem Orakel einen neuen Lamborghini mit Schweissbaendern } ueber den Nackenstuetzen. ######################################################################### 053-07 (01BN) Selected by: fach3@cipsol.cs.uni-sb.de (Lothar Fritsch) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Selected by: "Tom A. Heynemann" Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Sage mir, wie all die Streifen in die Zahnpasta kommen... . Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } O gluecklicher Sterblicher. } } Wir Orakels sind ja schon mehrere tausend Jahre alt. Damals, als wir } noch jung waren, gab es noch keine Zahnpasta. Deshalb haben wir uns } nie die Zaehne putzen koennen und haben in folge dessen heute keine } Zaehne mehr. } } Dafuer haben wir aber Weisheit. } } Obwohl wir lieber Zaehne haetten. } } Trotzdem koennen wir sagen, wie die Streifen die die Zahnpasta kommen, } obwohl wir keine Zahnpasta brauchen. Weil wir eben so weise sind. } } Das mit den Streifen fing so an. } } Anfang der 70er Jahre begann in Westeuropa die Terroristenfahndung. } Deshalb mussten viele normale Streifenpolizisten Terroristen suchen } und daher Autos anhalten und ueberpruefen, Wohnungen durchsuchen, } Leute belauschen. Noch heute gehen viele solcher Streifen mitten durch } die konspirativsten Gegenden. Um Leute moeglichst gut zu ueberwachen, } muss man natuerlich die Leute in ihrerm normalen Wohnumfeld beobachten } koennen. Dies geschieht am besten dadurch, dass man Polizeistreifen } mitten durch die mutmasslichen Terroristenwohnungen gehen laesst. } } Klar wurde auch, dass es dem Staat nicht genuegen kann zu erfahren, } welche Menschen boese Terroristen sind, sondern er musste auch wissen, } welche Menschen guete Buerger sind. Daher musste der Staat durch } _alle_ seine Wohnungen Streifen patroullieren lassen. } } Nun gibt es leider immer wieder uneinsichtige Menschen, die nicht } wollen, dass in ihrer Wohnug staendig 2-3 Polzisten umherwandern, und } die deshalb Mitte der 70er Jahre keine Polizisten mehr in ihre Wohnung } gelassen haben. } } Dennoch muessen auch diese Wohnungen ueberwacht werden. } } Wie kriegt man jetzt Streifen in die Wohnung? Indem man die Leute sie } kaufen laesst! } Was kauft jeder gute Deutsche? Ja, auch Autos. Aber die stehen ja in } der Garage. Deshalb taugen die zur Wohnungueberwachung nicht. Nein. } Zahnpasta! } } Na? klingelt's? } } Polizeistreifen? Zahnpasta mit Streifen! } } Klingelt's jetzt? } } Dann geh mal an's Telephon, da ruft naemlich gerade Dein Schwager } an. Das Telephon wird uebrigens ueberwacht. Dadurch spart man die } Streifenueberwachung. 2-3 Polizisten in jeder Wohnung sind naemlich } ziemlich teuer. Deshalb steckt man auch inzwischen zur Verwirrung } einfach unbenutze Kinofilme --- sogenannte alte Streifen --- in } Zahnpastatuben. Terroristen, die Angst vor der Ueberwachung haben, } aber die neuen Tricks noch nicht kennen, putzen sich naemlich nicht } mehr die Zaehne. Deshalb muessen sie bald zum Zahnarzt, wo sie Wanzen } in ihre Plompen eingebaut bekommen. } } Alles ganz einfach. } } Willst Du auch etwas ueber Video-uebwachung durch Viedo-recorder und } Video-shops wissen? } } Du schuldest dem Orakel die Ueberwachung durch Theresa Orlowski. } } Das /\/\-Orakel, inkarniert als der grosse Durchblicker. ######################################################################### 053-08 (01BO) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Bezugnehmend auf ihre Anzeige in der Goettlich Zeitung von 6.4.1994 > moechte ich mich als Orakellehling bewerben! Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Lieber Bewerber, } } leider bist Du hier in der Abteilung "Beantwortung von weltbewegenden } Fragen" (Abt. BvwF) angelangt und nicht in der Abteilung "Bewerbungen } von wissbegierigen Fremden" (Abt. BvwF). } } Du muss in Deiner Anfrage die richtige Abkuerzung einsetzen, und Deine } Bewerbung wird beantwortet werden. } } Es koennte jedoch sein, dass manchmal die Abt. BvmF von sich aus (ohne } Absprache mit der Abt. BvmF) Bewerber akzeptiert hat. Man merkt das } dadurch, dass man eine Frage zugesandt bekommt, die man beantworten } soll. ######################################################################### 053-09 (01BT) Selected by: caronni@nessie.cs.id.ethz.ch (Germano Caronni) Selected by: Doris Diedrich Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Infallibles Orakel, > > ist das folgende Gedicht eine Beamtenbeleidigung? > > Wenn Beamte hinterm Schreibtisch sitzen, > rackern, schaffen, fluchen, schwitzen, > dann ists soweit, mit einem Schlag, > bricht herein der juengste Tag. (Poet vom Schwarzen Berg) > > Kann ich das meinem Finanzbeamten erzaehlen? > > In flationaerer Erwartung. > Dein Fragesteller Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Nein, nein, lieber flationaerer Fragesteller. } } Wir wissen doch beide, das Beamten die Traeger der Wirtschaft sind. } Einer traeger als der andere. und am liebsten Beamtenmikado spielen. } } Hm, leider habe ich allwissendes Orakel vergessen, wie dieses } Spiel funktioniert, ich weiss nur noch, dass dies die Lieblings- } beschaeftigung dieser unwuerdigen, nichtstuerischen, auf dem Bauche, } im Drecke ihrer Angesichte kriechenden Wuermer ist. } } Du wirst verdonnert an einem Beamtenschalter Schlange zu stehen, } bis der juengste Tag anbricht. ######################################################################### 053-10 (01C1) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > > Und eine Antwort des Orakels lautete: > > ... > > } P.S.: Dafuer schuldest Du dem Orakel einen Barometer (die Wettergoetter > > } sind verreist *wein* *traen* *schluchz*). > Ist das vielleicht der Grund, warum das Wetter hier so mies ist? Wenn ja, > wann kommen die Wettergoetter wieder? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Unwuerdiger, wo bleibt das Barometer - } } die Wettergoetter sind zwangsweise in Urlaub geschickt worden } (Arbeitsmangel aufgrund betriebstechnischer Stoerungen): Wie } sollen die Armen wissen, welches Wetter zu machen ist, wenn } das Barometer fehlt? (*Wut* *Grrr...* *Brummel ... hoffentlich } ist das Ding bald da*). } } Du schuldest dem Orakel vom Schwarzen Berg einen schoenen Pfingst- } ausflug! (*Ostern war ja schon versaut *wrrra..*). Wage Dich nicht, } nochmals ohne die Einloesung der Schulden nachzufragen! #########################################################################