Dies ist ein Orakel-Digest, eine Auswahl der letzten paar Orakularitaeten. Um alles ueber das Usenet Orakel, und wie man daran teilnimmt, herauszufin- den schickt eine Mail an orakel@nessie.cs.id.ethz.ch mit dem Subject: hilfe. Lasst uns wissen was Euch gefaellt! Sendet eine Bewertung dieser zehn Orakularitaeten (verwendet Noten von 1 = miserabel bis 5 = ausgezeichnet) an das Orakel. Eurer Brief muss als Subject: 'vote' oder 'digest' enthalten, und Eure Angabe sollte folgendem Format entsprechen (VOTE am Zeilenanfang!) : VOTE 064: 1 4 3 3 5 3 4 3 1 2 052 11 votes 01262 22421 30251 20036 11234 23420 52031 30233 14231 19010 052 3.1 mean 3.8 2.8 3.1 4.0 3.7 2.5 2.4 3.3 2.9 2.1 053 11 votes 00434 02153 13322 12152 20342 02162 00137 15121 13320 13320 053 3.4 mean 4.0 3.8 3.1 3.5 3.4 3.7 4.5 2.7 2.7 2.7 ##################### Begin of Digest 064 ############################### 064-01 (01M1) Selected by: wanagin@kingkong.escape.de (Ulf Bahrenfuss) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Ehrwuerdiges Orakel > > Tausend und eine Nacht bin ich gewandet, um zu Dir zu kommen, > ueber sieben Bruecke~n musste ich gehen, > neunundneunzig Luftballons musste ich besiegen, > 66 Jahre bin ich alt geworden, > > Jetzt bin ich da, um Dir meine Frage zu stellen. > > Wie werde ich mit Sicherheit ein erfolgreicher Schlagersaenger?? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } > Wie werde ich mit Sicherheit ein erfolgreicher Schlagersaenger?? } } Nun mein Schaeflein, nachdem ich naechtelang |ber Dein Problem } nachgedacht, meinen Kaffesatz intensiv befragt und in einer Vollmondnacht } zehn Schritte nord nordost in dem Schatten eines fauligen Baumes die } Eingeweide dreier schwarzer Katzen unter die Lupe genommen habe, bin ich } in meiner allwissenden, unendlichen Klugheit zu dem Schlu_ gekommen, da_ } Du, mein Schaeflein, in der ersten Neumondnacht im Wonnemonat Mai Punkt } Mitternacht in Richtung Sueden aufbrechen sollst. Wenn Du dann an den } sieben Bergen und Schneewittchen vorbeigekommen bist, wirst Du einen } angebissenen Apfel vorfinden. Diesen solltest Du so schnell wie moeglich } verschlingen und wirst sofort in einen hundertjaehrigen Schlaf fallen, aus } dem Dich der Froschkoenig persoenlich wachknutschen wird. Da er Gefallen } an Dir findet, schenkt er Dir seine goldene Kugel, f|r den Fall, dass Dir } auf Deiner weiteren Reise das Kleingeld ausgehen sollte. Du verabschiedest } Dich, wischt Dir den gruenen Schleim von den Lippen und kaufst dir fuer } Deine letzten Kroeten einen Fahrschein fuer den Transrapid nach Bayern. } Unterwegs wird Dir ein altes hutzeliges Maennchen begegnen, das schneller } sprechen kann als alle Menschen, die Du vorher getroffen hast. Bald } erkennst Du, da_ es sich um Dieter Thomas Heck handelt, an dem die letzten } hundert Jahre auch nicht spurlos vorbeigegangen sind. Leider sind seine } Augen nicht mehr in der gleichen Verfassung wie sein Sprachtalent, und er } haelt die goldene Kugel f|r den Goldenen Bambi des Jahres 2094. Er } sichtlich beeindruckt und daher bricht er sein langjaehriges Schweigen und } vertraut Dir an, in welches Altersheim sich die Creme de la Creme des } deutschen Schlager zurueckgezogen hat. Unter anderem sollen dort } Scfhlagergroe_en wie Maria und Margot Hellwig, Heino, Toni Marschall und } last but not least Howard Carpendale nach dem Siegeszug der Phantastischen } Vier im Jahre 2006 zur|ckgezogen haben, nachdem nicht mal mehr Helmut } Birne und seine Edelfrau Hannelore zu ihren Taekten schwofen wollten. Du } steigst an der naechsten Haltestelle aus und trampst mit dem erstbesten } Solarmobil zu besagtem verschwiegenem Altersheim. dort erzaehlst Du } Anwesenden von Deiner Begegnung mit Heck und traegst ihnen Dein Anliegen } vor. Sicher werden sie Dich bereitwillig in alle Geheimnisse ihrer } erlauchten Kunst einweisen . Falls Du den Wunsch verspuerst anschliessend } wieder in unsere Zeit zurueckzukehren, solltest Du Dich erneut an das } allwissende Orakel wenden. Ich wuensche Dir auf deiner Odysee alles Gute } und einen erquicklichen Schlummer!! } } } Das Orakel hat geantwortet! ######################################################################### 064-02 (01MD) Selected by: jerry@uni-paderborn.de (Gerald Siek) Selected by: chris@phil15.uni-sb.de (Chris Blum) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Du Orakel, allwissend, uebergross, hyperintelligent. > Ich knie vor Dir und bitte um Erleuchtung. Ich preise Deine > Allwisseenheit und verdraenge alle schmaechlichen Gedanken. > > Wie trenne ich mich am Besten von meiner Freundin und finde dann eine Neue? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } > > Wie trenne ich mich am Besten von meiner Freundin und finde dann eine Neue? } } Analyse der Frage: "dann" gefunden! -> Wenn - dann - Konstruktion evtl. } oder: "dann" zeitlich direkt anschliessend. Wenn ..., dann ... } } Semantische Analyse: Du willst Dich von Deiner Freundin, nennen wir sie mal A. } trennen und dann (zeitliches dann) eine neue finden, die } B. heissen soll. } } Ergo: Durch Trennung von A. Kennenlernen von B. } } Mmh. Heikles Problem. Waeren beide Teile getrennt, so wuerde ich fuer den } ersten Teil ein Deo namens "Skunk" empfehlen, fuer den zweiten Teil z.B. } Diskobesuch (wenn Du unter 80 Jahren alt bist; leider schreibst Du nicht } so viel ueber Dich, das macht's schwerer fuer mich) } } Aber beides zusammen...? } } 1) Mord. Trennung von A., zur Beerdigung kommen garantiert Schulfreundinnen } von A., unter denen Duc Dir eine B. aussuchen kannst. NACHTEIL: Nebenwirkungen } uebersteigen meist den Nutzen, wie Su sicherlich von Derrick wissen wirst. } } 2) Koch selber. Deinen Frass wird A. nicht aushalten. Du musst schauen, dass } das Essen richtig schoen anbrennt. Dann kommt die Feuerwehr. Da auch Frauen } bei der Feuerwehr sind, koenntest Du von B. gerettet werden. NACHTEIL: Nicht } in jeder Stadt sind Frauen bei der Feuerwehr; unsicher. } } 3) Schlucke genau soviele Schlaftabletten, dass Du fuer 1 Tag, 20 Stunden, } 10 Minuten ins Koma faellst. A. wird sich in dieser Zeit aus Kummer uber } Dein vermeinliches Ableben zu Tode graemen. Du wirst dagegen in den Armen } einer Krankenschwester, naemlich B., aufwachen. NACHTEIL: gewisses } gesundheitliches Risiko laesst sich nicht abstreiten. } } 4) Macho-Methode: Drueck A. fuer jede Stunde, die sie mit Dir verbrachte, } 50 DM in die Hand. Geh auf die Strasse und drueck dem naechsten weiblichen } Geschoepf, das also B. ist, den Ring, den Du A. geschenkt hast, auf den } Finger. NACHTEIL: Gewisse finanzielle Grundlage benoetigt. } } 5) Ignorieren. Wenn Du ueberhaupt von A. reden musst, dann bezeichne } sie als "Fremdkoerper". Bsp.: "Da ist ein Fremdkoerper bei mir im Bett." } Lange wird das A. nicht aushalten. Du selbst wirst von Studierenden der } Germanistik untersucht werden. Da dort der Frauenanteil hoch ist, wirst } Du B. dabei kennenlernen. NACHTEIL: Dein Fall wird ueber Universitaets- und } Institutsbibliotheken weltwelt verbreitet werden. } } So. Das waren 5 Loesungsmoeglichkeiten. Damit ist das Kontingent, das } mir zur Verfuegung steht, um eine nicht eindeutig zu beantwortende Frage zu } beantworten, erschoepft. Diese Grenze muss sein, da ich allwissend bin, also } zu einer solchen Frage unendlich viele Loesungen kennen, die alle } nicht miteinander vergleichbar sind, also alle fuer sich die besten sind. } } Du schuldest dem Orakel 2 Haarstraehnen: von A. und von B. ######################################################################### 064-03 (01MF) Selected by: budnik@deep-thought.biologie.uni-freiburg.de (Anne Budnik) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Jeder weiss, dass Tod und Leben zwei total unterschiedliche Dinge sind. > > Aber kannst Du, hohes Orakel, mir erklaeren, was der Unterschied zwischen > Lebensgefahr und Todesgefahr ist? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Ganz einfach. Nimmst Du durch Zufall zuviele Schlaftabletten, so ist Dein Leben } in Gefahr, Du bist also in, richtig, Lebensgefahr. Bist Du des Lebens ueber- } druessig und nimmst Du absichtlich zuviele Schlaftabletten und warst Du so } unvorsichtig, Deinen Freunden gegenueber wieder 'mal zu plappern, dann ist Dein } Tod in Gefahr, Du bist also in, richtig, Todesgefahr. } } Du schuldest dem Orakel eine Ueberdosis Weissbier. ######################################################################### 064-04 (01MI) Selected by: ziegler@cip1.uni-hannover.de (Guido Ziegler) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > O grosses allwissendes Orakel, > > in einer Deiner letzten Mailings hattest Du behauptet, ich waere ein > Ingenieurstudent. > > Das bin ich aber gar nicht! > > Bist Du in Wirklichkeit voellig inkompetent? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Mein lieber Mensch. } } Du hast Dich an mich gewandt, um eine (bescheiden gesagt) unverwerfliche } Antwort mit absoluter Sicherheit und Wahrheit zu erlangen. } } Dir kann ich nun versichern, dass meine Antwort selbstverstaendlich } unfehlbar ist. } } Was laesst Dich zweifeln? Du hast meinen Rat erbeten, so musst Du mir auch } glauben. } } Eine Hilfe von mir sei Dir gegoennt: Es mag an Deinem Unverstaendnis } liegen, dass Du die Antwort nicht in der rechten Weise zu interpretieren } vermochtest. } } Ist es nicht so, dass Du in Wirklichkeit ein Ingenieurstudent bist, auch } wenn vielleicht Dein gewaehltes Studienfach einen anderen Zweig schmueckt, } als den Edlen der Ingenieure? Mag es nicht an Deiner Fehlbarkeit liegen, } dass sich Dein Streben bisher nicht auf das Zentrum Deiner Moeglichkeiten, } naemlich dem Ingenieur in Dir gewidmet hat? } } Dies sei mein Tip in Deiner Sache. } } Jemand mit Deinem Verstaendnis schuldet dem Orakel nichts als nur mehr } Aufmerksamkeit und Glauben! } } Das Orakel inkarniert als Studienberater. ######################################################################### 064-05 (01MQ) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh geheiligtes, allwissendes und edelmuetiges Orakel, > > helfe einem deiner treuen und ergebenen Untertanen bei diesem ernstem Problem: > > Ich bin Kommandeur eines ausserirdischen Raumschiffs, dass gerne friedlichen > Kontakt mit den Erdenbewohnern aufnehmen moechte. Leider habe ich beobachtet, > dass viele Erdlinge hysterisch auf unser zweites Augenpaar reagieren. Welchen > Erdenmenschen soll ich kontaktieren? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Hoere und erstarre in Ehrfurcht vor der Weisheit des Orakels: } } Du solltest eine Blinden kontaktieren. } } Und noch eine weiteren Rat will ich Dir geben aus meinen } unerschoepflichen Vorrat an solchen: } } Um Dich freundlich gesinnt zu zeigen, koenntest Du ihm ein Augenpaar } abgeben. } } Du schuldest dem Orakel eine Brille. ######################################################################### 064-06 (01MT) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > liebes Orakel kanst du einem glaeubigen > sagen wieso das die Bannane krum ist und > wie man Sie wieder gerade biegen kann?? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Werter Fragesteller, } } Deinen zahlreichen Rechtschreibe- und Grammatikfehlern entnehme ich, dass } Du gerade erst nach Deutschland gekommen bist und die alten Digests, in } denen ich die Frage schon mal beantwortet hatte, nicht gelesen hast. } Daher nun erneut die Antwort: } Bananen sind nicht immer krumm; lediglich in der EU sind alle Bananen krumm, } weil die EG-Kommission (damals hiess es noch EG) beschlossen hat, dass Bana- } nen einen bestimmten Kruemmungsradius, eine bestimmte Farbe und eine be- } stimmte Groesse haben muessen. Diese Regelung wurde notwendig durch den Ein- } bruch des AIDS-Zeitalters: Die EG-Norm-Bananen (heute EU-Norm-Bananen) soll- } ten naemlich in Schulen im Sexualkundeunterricht (in Baden-Wuertemberg: } Geschlechlichkeitserziehung) zur Demonstration von Kondomen eingesetzt wer- } den. Tatsaechlich handelt es sich natuerlich um eine masslose Uebertreibung } der Groesse der der Eurokraten. Wegen dieser Groessenunterschiede } gab es dann einen monatlangen Streit zwischen den Mit-gliedern der Gemein- } schaft ueber die Normgroesse der gewissen Gummitueten, wobei vor allem zwei } Positionen aufeinanderprallten: Die einen wollten eine Groesse, die der der } Bananen entsprach, um nicht die Groessendifferenz zugeben zu muessen, die } anderen bevorzugten eine Groesse, die laestiges Ver- und Rausrutschen ver- } hindert. Aus Angst, viele weibliche Waehlerstimmen zu verlieren, entschied } man sich fuer die groessere Variante. } Was das Geradebiegen von Bananen angeht, moechte ich Dich dringend warnen. } Kondome koennen bei derartiger Behandlung bruechig werden oder gar reissen, } was unerwuenschten Nachwuchs zur Folge haben kann. } } Du schuldest dem Orakel eine Banane, die kleiner ist als es die EU-Norm ver- } langt. Die schmecken einfach besser. ######################################################################### 064-07 (01MW) Selected by: jodo@stud.uni-sb.de (Joerg Dorchain) Selected by: wanagin@kingkong.escape.de (Ulf Bahrenfuss) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Hallo, Orakel! > > Wegen der Gefahr einer Fangschaltung kann ich leider keinen Schleim > absondern, sondern bitte Dich nur kurz um die Beantwortung einer Frage. > > Was will die Polizei eigentlich damit erreichen, dass sie (faelschli- > cherweise) behauptet, sie haette mich gefasst? > > Dein Dagobert. Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } Aber das hat sie Dir doch selbst mit den erfundenen Geschichten von } Deiner Festnahme gesagt! Sie will Dich dazu bringen, laengere Zeit von } einer Telefonzelle aus zu telefonieren, die die Sheriffs dann per } Fangschaltung ermitteln und umstellen. Und weil ich alles weiss, gebe ich } Dir den Tip, jetzt ganz schnell aufzulegen un... } } "Halt, stehenbleiben! Polizei! Sie sind verhaftet!" } *click* } } Hallo? Noch da? Also sowas, haengt der einfach mitten im Wort auf... } Aber das erspart Dir nichts! Du schuldest dem Orakel trotzdem ein } Waschmittel fuer schwedische Gardinen. ######################################################################### 064-08 (01N0) Selected by: Matthias Ulrich Neeracher Selected by: budnik@deep-thought.biologie.uni-freiburg.de (Anne Budnik) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Groesstes Orakel, keine Worte koennen ausreichen, um Dir angemessen zu > schmeicheln! > > Ich habe manchmal doch starke Zweifel an den Menschen. Immer wieder > sehe ich, dass sie an der Grammatik scheitern. Vor allem die Computer- > User scheinen Problem mit der Interpunktion zu haben, sie schliessen > dann Saetze statt mit einem Punkt mit Kombinationen wie ;-) oder :-) > oder gar mit --:-( und manchmal mit Monstern wie :-)B-< ab. Was > soll das? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } O Fragesteller, der Du dich um die obligatorischen Schleim-Zeilen herum- } mogelst, wisse, dass die Grammatik-Probleme der Menschheit im wesentlichen } auf den viel zu komplizierten Regeln der verschiedenen Sprachen beruhen. } Doch haben findige Computer-Programmierer jetzt Programme entwickelt, die } Grammatik-Fehler korrigieren koennen. Solche Programme sind bereits in } viele Betriebssysteme integriert. Die fuer dich merkwuerdigen Zeichen } wie :-) oder --:-( sind Anweisungen an diese Programme, welche Korrekturen } durchzufuehren sind: } - korrigiere die Silbentrennung bzw. fuehre sie durch } : oder ; korrigiere die Interpunktion. Je nach Zeichen wird dabei ent- } weder die Punkt- oder die Kommasetzung genauer geprueft. } ( oder ) korrigiere die Klammersetzung. Viel zu viele User beachten } immer noch nicht die DIN-Norm, nach der nach ( und vor ) kein } Leerzeichen stehen darf. } > bzw. < korrigiere nur Text nach bzw. vor diesem Zeichen } B korrigiere vor allem solche Woerter, die mit B anfangen } } Einige Beispiele fuer Kombinationen sind: } :-) korrigiere Interpunktion, Silbentrennung und Klammern } 8*) korrigiere acht mal die Klammersetzung } :) nur mal eben Interpunktion und Klammern checken } --:-) korrigiere die Silbentrennung besser zweimal, dann die Interpunktion. } Wenn sich dann der Text verschoben hat, noch mal die Silbentrennung und } schliesslich die Klammern. } Eine Komplett-Korrektur aller moegliche Fehler erhaeltst Du mit } #*&%A-Z()<>:;"'[]{}-_=+!@$^/\|? } (Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit.) } } Wenn Du auf Deinem Rechner diese Zeichen noch vorfindest, zeigt das, dass } Dein Betriebssystem leider noch nicht ueber die entsprechenden } Korrekturprogramme verfuegt. Versuche daher, beim Hersteller ein Update } zu bekommen. Frage ihn nach dem Grammatik-Korrekturprogramm "Smiley". } } Du schuldest dem Orakel einen ASCII-Zeichensatz } } Das Orakel - inkarniert als Hermes, der Goetterbote ######################################################################### 064-09 (01N2) Selected by: ziegler@cip1.uni-hannover.de (Guido Ziegler) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Oh Orakel, welches Du mangels einer Figur nie Probleme damit hast, ich, > Dein leidgepruefter und von der Natur nicht gerade verwoehnter Frage- > steller, knie vor Dir in Demut, um Dich um Rat zu fragen. Erleuchte > mich mit Deiner Weisheit! > > Welches ist die beste Methode, um zuegig und zugleich dauerhaft 10kg > abzunehmen? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } O Fragesteller, der der Bedeutung des Wortes "Kalorie" unkundig und } des "Kilojoule" unwuerdig ist, vernimm meine Antwort: } } Bei den meisten Diaeten, die mit einer Kalorienreduzierung bzw. dem } voelligen Verzicht auf Essen (Nulldiaet) einhergehend, stellt sich } das Problem, dass nach Ende der Diaet um so mehr geschlemmt wird } und sich das urspruengliche Gewicht schnell wieder einstellt, ja oft } sogar uebertroffen wird. Um also eine zuegige und dauerhafte Gewichts- } reduzierung zu erreichen, empfiehlt Dir Dein Hausorakel, zu radikaleren } und einschneidenderen Mitteln zu greifen: } Waehle einen Koerperteil, der ca. 10 kg oder mehr wiegt (z. B. ein } Bein). Begib dich dann zu einem Chirurgen deines Vertrauens und lasse } dir dieses dann amputieren. Du wirst sehen, der so erreichte Gewichts- } verlust ist einerseits schnell und bleibt Dir andererseits dauerhaft } erhalten. } } Du schuldest dem Orakel ein Buch "Kannibalismus - Leitfaden fuer Anfaenger" } } Das Orakel - inkarniert als Hermes, der Goetterbote ######################################################################### 064-10 (01N3) Selected by: wanagin@kingkong.escape.de (Ulf Bahrenfuss) Selected by: jerry@uni-paderborn.de (Gerald Siek) Die Frage an das Usenet Orakel lautete: > Hallo Orakel > > Wer hat das Rad erfunden? Und dies war die Antwort, die das Orakel gab: } O Fragesteller, der Du einer Antwort des Orakels wegen mangelnden } Schleimens eigentlich unwuerdig bist, vernimm die Antwort des gnaedigen } Orakels mit Ehrfurcht und Andacht: } } Wisse, dass urspruenglich, zu Zeiten der Urmenschen, die Fortbewegung } mittels von Pferden gezogener Schlitten erfolgte (wie auch spaeter } noch z.B. bei den Indianern in Nordamerika). Irgendwann einmal kam } dann ein findiger Urmensch auf die Idee, seitlich an den Schlitten } Holzscheiben anzubringen, um so die Aerodynamik zu verbessern } (er gruendete spaeter die Firma Neandertal Tuning). Leider hatte dies } noch nicht den durchschlagenden Erfolg, denn er hatte vergessen, dass } Aerodynamik erst bei hoeheren Geschwindigkeiten eine Rolle spielt. } Aber er stellte fest, dass sich die Schlitten so leichter fortbewegen } liessen. Leider war diese Loesung immer noch nicht optimal, denn die } eckigen Scheiben drehten sich nur ungleichmaessig und schuettelten } so die Fahrgaeste maximal durch. Ca. 10000 Jahre spaeter (technische } Entwicklungen dauerten damals halt noch etwas laenger als heute) } gelang einem seiner Nachfahren namens Rudolf Radke (ein Ururur...enkel } von ihm moderierte einige zehntausend Jahre spaeter das ZDF- } Auslandsjournal) schliesslich der Durchbruch: er feilte die Ecken ab } und gab dem Ergebnis den Namen RAD (Richtig Am Drehen). Und so } kam es, dass wir heute die mobile Gesellschaft, die Unfallstatistik } und den Treibhauseffekt haben (von der S-Klasse ganz zu schweigen). } } Du schuldest dem Orakel ein Dreirad. } } Das Orakel - inkarniert als Hermes, der Goetterbote #########################################################################